Der Polizeibeamte blickte streng durchs Seitenfenster: "Haben Sie was getrunken?" Jochen entschied sich, ehrlich zu bleiben. Das war auch nicht schwer: "Eine Cola. Nach dem Mittagessen einen Espresso." Jochen wollte fragen, ob er zeitlich weiter zurückgehen soll.
Darauf legte der Polizist jedoch keinen Wert. "Ich rieche was anderes", erklärte er., "wir machen auf der Wache einen Atemtest." Jochen musste im Streifenwagen Platz nehmen. Auf dem Revier ließ man ihn dann in ein Röhrchen pusten.
Ein blinkender Kasten, mit dem der Schlauch verbunden war, spuckte einen Datenzettel aus: "0,0". Jochen bekam seine Papiere anstandslos zurück.
Die drei Kilometer zum Auto musste er allerdings zu Fuß gehen. Für die Rückfahrt fühlte sich der sichtlich enttäuschte Polizist nämlich nicht verantwortlich.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Mittwoch, 28. Januar 2009
In die Kaffekasse
"Service fällig." Die Leuchtanzeige war nicht mehr aus zu kriegen. Jochen blieb nichts anderes übrig, als im Autohaus anzurufen. Dabei gab er seiner leichten Verwunderung Ausdruck. Immerhin lag die letzte Inspektion gerade acht Wochen zurück. Sonderlich viele Kilometer war Jochen nicht gefahren.
"Das ist keine große Sache, aber es muss gemacht werden", lautete die Antwort. Rund 150 Euro sollte Jochen kalkulieren. "Dann haben Sie erst mal Ruhe." Irgendwie kam Jochen das spanisch vor. Er fuhr zu einer freien Werkstatt; ein Freund hatte sie als kompetent empfohlen.
"Ein Programmierfehler ab Werk", sagte ihm der Meister. "Wenn Sie die letzte Wartung gemacht haben, können Sie das angezeigte Intervall überspringen." Mit ein paar Mausklicks schaltete der Meister die Anzeige ab. Gekostet hätte das Jochen nichts. Er spendete trotzdem 20 Euro in die Kaffeekasse.
"Das ist keine große Sache, aber es muss gemacht werden", lautete die Antwort. Rund 150 Euro sollte Jochen kalkulieren. "Dann haben Sie erst mal Ruhe." Irgendwie kam Jochen das spanisch vor. Er fuhr zu einer freien Werkstatt; ein Freund hatte sie als kompetent empfohlen.
"Ein Programmierfehler ab Werk", sagte ihm der Meister. "Wenn Sie die letzte Wartung gemacht haben, können Sie das angezeigte Intervall überspringen." Mit ein paar Mausklicks schaltete der Meister die Anzeige ab. Gekostet hätte das Jochen nichts. Er spendete trotzdem 20 Euro in die Kaffeekasse.
Dienstag, 27. Januar 2009
Fast nicht eingeliefert
Die Schalterbeamtin auf der Post schaute das große Kuvert misstrauisch an. "Das kann ich aber nicht als Brief einliefern." Peter war es eigentlich egal, als was die Unterlagen verschickt wurden. Hauptsache, sie gingen auf den Weg.
"Wie wäre es denn als Päckchen?" half Peter der Dame auf die Sprünge. "Nein, für ein Päckchen ist es zu flach." Peter gab nicht auf. "Dann eben als Paket. Kann ruhig etwas mehr kosten." Aber auch das sollte nicht möglich sein. "Für ein Paket ist es auch zu flach."
Jetzt mischte sich der Mann am Schalter nebenan ein. "Rosemarie, Pakete dürfen so dünn sein, wie sie wollen", erklärte er. "Nur Päckchen müssen mindestens einen Zentimeter hoch sein." Zwei Minuten später war das Paket abgefertigt. Peter wird sich den Mann merken. Bei so einem Experten lohnt es sich sogar, etwas länger in der Schlange zu stehen.
"Wie wäre es denn als Päckchen?" half Peter der Dame auf die Sprünge. "Nein, für ein Päckchen ist es zu flach." Peter gab nicht auf. "Dann eben als Paket. Kann ruhig etwas mehr kosten." Aber auch das sollte nicht möglich sein. "Für ein Paket ist es auch zu flach."
Jetzt mischte sich der Mann am Schalter nebenan ein. "Rosemarie, Pakete dürfen so dünn sein, wie sie wollen", erklärte er. "Nur Päckchen müssen mindestens einen Zentimeter hoch sein." Zwei Minuten später war das Paket abgefertigt. Peter wird sich den Mann merken. Bei so einem Experten lohnt es sich sogar, etwas länger in der Schlange zu stehen.
Montag, 26. Januar 2009
Wartezimmer-TV
Kerstin hat den Zahnarzt gewechselt. Bisher war sie bei einem älteren Herrn. Kompetent und freundlich, aber nur zwischen 8.30 und 17.00 Uhr im Dienst. Nicht vereinbar mit Kerstins Arbeitszeiten. Kerstin hat deshalb eine moderne Großpraxis gewählt. Sprechstunden bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag ebenfalls geöffnet.
Außerdem ist der Laden bestens organisiert. Kerstin musste beim letzten Termin nur 15 Minuten warten. Dabei hätte sie klaglos länger ausgeharrt. Auf dem Riesen-Bildschirm im Wartezimmer lief nämlich "Ratatouille". Auch andere Patienten konnten sich kaum losreißen.
Was der Sprechstundenhilfe nicht entging. "Wenn Sie möchten", erklärte die, "können Sie den aktuellen Film nach der Behandlung als DVD erwerben. Zum Sonderpreis von fünf Euro."
Kerstin griff gleich zu und schaute sich den Film zu Hause in Ruhe an. Sie ist schon jetzt gespannt, was es demnächst in der Praxis zu sehen gibt. Nebenbei scheint der Zahnarztbesuch nur noch halb so unangenehm. Ganz schön clever, diese Ärzte.
Außerdem ist der Laden bestens organisiert. Kerstin musste beim letzten Termin nur 15 Minuten warten. Dabei hätte sie klaglos länger ausgeharrt. Auf dem Riesen-Bildschirm im Wartezimmer lief nämlich "Ratatouille". Auch andere Patienten konnten sich kaum losreißen.
Was der Sprechstundenhilfe nicht entging. "Wenn Sie möchten", erklärte die, "können Sie den aktuellen Film nach der Behandlung als DVD erwerben. Zum Sonderpreis von fünf Euro."
Kerstin griff gleich zu und schaute sich den Film zu Hause in Ruhe an. Sie ist schon jetzt gespannt, was es demnächst in der Praxis zu sehen gibt. Nebenbei scheint der Zahnarztbesuch nur noch halb so unangenehm. Ganz schön clever, diese Ärzte.
Sonntag, 25. Januar 2009
Transferator
Der neue Mobilfunkvertrag lief zwei Jahre; Markus konnte sein neues Handy gleich mitnehmen. "Denken Sie daran, Ihre Kontakte aus dem alten Telefon zu übertragen", sagte der Verkäufer. "Kein Problem", entgegnete Markus.
Der Verkäufer schien überrascht, dass Markus so eine komplexe technische Operation beherrscht. Er zeigte auf einen grauen Würfel. "Wenn Sie wollen, kann ich das für Sie machen. Wir haben dafür einen Transferator." Er sagte wirklich Transferator. Das fand Markus so witzig, dass er einwilligte.
Wenige Minuten später waren alle Daten aus dem alten Telefon aufs Neue überspielt. Markus bedankte sich herzlich. Da wusste er noch nicht, dass die Mobilfunkfirma für einmal Transferator sechs Euro berechnet. Wäre ja wirklich nett, so was vorher zu erfahren.
Der Verkäufer schien überrascht, dass Markus so eine komplexe technische Operation beherrscht. Er zeigte auf einen grauen Würfel. "Wenn Sie wollen, kann ich das für Sie machen. Wir haben dafür einen Transferator." Er sagte wirklich Transferator. Das fand Markus so witzig, dass er einwilligte.
Wenige Minuten später waren alle Daten aus dem alten Telefon aufs Neue überspielt. Markus bedankte sich herzlich. Da wusste er noch nicht, dass die Mobilfunkfirma für einmal Transferator sechs Euro berechnet. Wäre ja wirklich nett, so was vorher zu erfahren.
Samstag, 24. Januar 2009
Wir behalten uns vor
Welches Notebook ist richtig? Paul hatte sich zwei Wochen gründlich informiert. In Läden und im Internet. Schließlich traf er seine Wahl und orderte bei einem Onlineshop. An der Auftragsbestätigung hingen Allgemeine Geschäftsbedingungen. Kleingedruckt. Unverständlich.
Dass all die Paragrafen wichtig werden, hätte Paul nicht gedacht. Als das Paket eintraf, wurde er eines Besseren belehrt. Die Firma lieferte nämlich nicht seinen Wunschcomputer, sondern ein ähnliches Modell. Am Kundentelefon musste sich Paul abbürsten lassen. „Wir behalten uns vor, gleichwertige Produkte zu liefern.“ Siehe Paragraf 18 Absatz 9.
So schlau sich die Firma auch vorkam, Paul war cleverer. Er pochte kurzerhand auf sein zweiwöchges Widerrufsrecht, für das er nicht mal Gründe braucht. Murrend nahm der Händler das Notebook zurück und erstattete den Kaufpreis sowie die Versandkosten.
Im Fachgeschäft um die Ecke war der Computer 30 Euro teurer. Aber dafür kriegte Paul auch wirklich das, was er wollte.
Dass all die Paragrafen wichtig werden, hätte Paul nicht gedacht. Als das Paket eintraf, wurde er eines Besseren belehrt. Die Firma lieferte nämlich nicht seinen Wunschcomputer, sondern ein ähnliches Modell. Am Kundentelefon musste sich Paul abbürsten lassen. „Wir behalten uns vor, gleichwertige Produkte zu liefern.“ Siehe Paragraf 18 Absatz 9.
So schlau sich die Firma auch vorkam, Paul war cleverer. Er pochte kurzerhand auf sein zweiwöchges Widerrufsrecht, für das er nicht mal Gründe braucht. Murrend nahm der Händler das Notebook zurück und erstattete den Kaufpreis sowie die Versandkosten.
Im Fachgeschäft um die Ecke war der Computer 30 Euro teurer. Aber dafür kriegte Paul auch wirklich das, was er wollte.
Freitag, 23. Januar 2009
Proaktiv zum Schaffner
Sebastian hatte mal wieder vergessen, eine Viererkarte zu holen. Im Bus ist das kein Problem; dort kassiert der Fahrer noch selbst. In die S-Bahn reinspringen und nach dem Schaffner suchen, wagte Sebastian nicht. Er hatte schon zu viele Storys gehört, wie man ganz schnell als Schwarzfahrer abgestempelt wird.
Doch seine gute Vorsätze scheiterten am Fahrkartenautomaten. Der weigerte sich nämlich strikt, einen Schein zu akzeptieren. Sebastian bügelte Zehner und Zwanziger glatt, doch der Automat wollte nicht.
Wenn er seinen Termin nicht verpassen wollte, musste Sebastian es wagen. Rein in den Zug, proaktiv auf den Schaffner zugegangen. Der guckte zwar böse, holte aber nicht gleich die Bundespolizei. Stattdessen kassierte er einen Fahrpreis, der ungefähr dreifach so hoch war wie das, was der Automat angezeigt hatte.
Von daher fragt sich Sebastian, ob die maroden Automaten vielleicht gewünscht sind. Immerhin lassen sich so die Umsätze steigern.
Doch seine gute Vorsätze scheiterten am Fahrkartenautomaten. Der weigerte sich nämlich strikt, einen Schein zu akzeptieren. Sebastian bügelte Zehner und Zwanziger glatt, doch der Automat wollte nicht.
Wenn er seinen Termin nicht verpassen wollte, musste Sebastian es wagen. Rein in den Zug, proaktiv auf den Schaffner zugegangen. Der guckte zwar böse, holte aber nicht gleich die Bundespolizei. Stattdessen kassierte er einen Fahrpreis, der ungefähr dreifach so hoch war wie das, was der Automat angezeigt hatte.
Von daher fragt sich Sebastian, ob die maroden Automaten vielleicht gewünscht sind. Immerhin lassen sich so die Umsätze steigern.
Donnerstag, 22. Januar 2009
In die Tonne kloppen
Karsten das Gefühl, dass gerade Büdchenbesitzer mittlerweile über die Pfandpflicht nur noch schmunzeln. Ständig kriegt er Dosen in die Hand gedrückt, auf die gar kein Pfandlogo aufgedruckt ist. Zuerst hat Karsten nicht gewusst, was Sache war.
"Kein Pfand."
Meinte der Mann im Fensterchen damit, dass er die Dose nicht zurücknimmt, auch wenn Karsten sie an Ort und Stelle leert? Nein, mit kein Pfand meint er kein Pfand. "Kannste in die gelbe Tonne kloppen." Das war ja mal eine Aussage.
Beim übernächsten Kiosk fragte Karsten, wie es zu der Vermehrung der pfandfreien Dosen kommt. "Die importieren wir aus Belgien", sagte der Verkäufer. "Kriegt man aber auch beim Großhändler. Musst nur lange genug fragen."
Karsten wundert sich, wie gelassen die Verkäufer das Spielchen treiben. Kaufen Beamte, die so was kontrollieren sollen, nicht auch mal am Kiosk ein?
"Kein Pfand."
Meinte der Mann im Fensterchen damit, dass er die Dose nicht zurücknimmt, auch wenn Karsten sie an Ort und Stelle leert? Nein, mit kein Pfand meint er kein Pfand. "Kannste in die gelbe Tonne kloppen." Das war ja mal eine Aussage.
Beim übernächsten Kiosk fragte Karsten, wie es zu der Vermehrung der pfandfreien Dosen kommt. "Die importieren wir aus Belgien", sagte der Verkäufer. "Kriegt man aber auch beim Großhändler. Musst nur lange genug fragen."
Karsten wundert sich, wie gelassen die Verkäufer das Spielchen treiben. Kaufen Beamte, die so was kontrollieren sollen, nicht auch mal am Kiosk ein?
Mittwoch, 21. Januar 2009
Beweisprobleme
Peter hat Adleraugen. Die bewähren sich. Auch auf der einsamen Straße zwischen zwei kleinen Orten. Wo spätabends fast niemand unterwegs ist. Peter erspähte den Kombi, der schräg hinter einem Haltestellenhäuschen parkte. Das unauffällige Grau war ein weiteres Signal - Radarfalle.
Obwohl höchstens sieben oder acht Stundenkilometer über den erlaubten 50, trat Peter sicherheitshalber auf die Bremse. Das gefiel den Beamten überhaupt nicht. "Sind Sie mit einer Verwarnung von 20 Euro einverstanden?"
Peter traute seinen Ohren nicht. "Wir haben Sie mit Tempo 48 gemessen", sagte der Beamte. "Aber vorher haben Sie tüchtig gebremst." Also war Peter zu schnell. Zumindest nach der Logik des Polizisten. "Und was passiert, wenn ich nicht zahle?" "Dann gibt es eine Anzeige." Peter ließ es darauf ankommen. Er hat nie wieder was von der Sache gehört.
Obwohl höchstens sieben oder acht Stundenkilometer über den erlaubten 50, trat Peter sicherheitshalber auf die Bremse. Das gefiel den Beamten überhaupt nicht. "Sind Sie mit einer Verwarnung von 20 Euro einverstanden?"
Peter traute seinen Ohren nicht. "Wir haben Sie mit Tempo 48 gemessen", sagte der Beamte. "Aber vorher haben Sie tüchtig gebremst." Also war Peter zu schnell. Zumindest nach der Logik des Polizisten. "Und was passiert, wenn ich nicht zahle?" "Dann gibt es eine Anzeige." Peter ließ es darauf ankommen. Er hat nie wieder was von der Sache gehört.
Dienstag, 20. Januar 2009
Wieder einen erwischt
Peter stand an der Kasse im Supermarkt. Er hatte sich für die Pause einen Salat gemischt. Nur seine Geldbörse war nicht in der Jacke. Vielleicht in der Aktentasche. Er flippte den Verschluss auf. Sein Blick fiel auf eine Flasche Gatorade, die oben auf den Papieren lag.
Die Verkäuferin setzte sofort ihren "Wieder einen erwischt"-Blick auf und sagte mit süßem Lächeln: "Das zugehörige Getränk wollen wir doch sicher auch zahlen, oder?" Peter hatte keine Ahnung, wie die Flasche in die Tasche gekommen war. Das sagte er auch. Und merkte im gleichen Moment, dass er sich damit um Kopf und Kragen redete.
Also warf er noch schnell zwei Euro aufs Kassenband und machte, dass er nach draußen kam. Dort holte er erst mal das Handy raus und rief seine Freundin an. "Na", scherzte die gleich los, "hast du dich über die kleine Stärkung gefreut?"
Die Verkäuferin setzte sofort ihren "Wieder einen erwischt"-Blick auf und sagte mit süßem Lächeln: "Das zugehörige Getränk wollen wir doch sicher auch zahlen, oder?" Peter hatte keine Ahnung, wie die Flasche in die Tasche gekommen war. Das sagte er auch. Und merkte im gleichen Moment, dass er sich damit um Kopf und Kragen redete.
Also warf er noch schnell zwei Euro aufs Kassenband und machte, dass er nach draußen kam. Dort holte er erst mal das Handy raus und rief seine Freundin an. "Na", scherzte die gleich los, "hast du dich über die kleine Stärkung gefreut?"
Montag, 19. Januar 2009
Klarer Fall von Notwehr
Mit dem neuen DVD-Player hatte Andreas kein Glück. Im Laden sollte der Kassierer noch gucken, ob alles komplett ist. "Ist doch originalverpackt", nölte der. Zu Hause stellte Andreas fest, das Netzkabel fehlte.
Der Händler wollte kein Kabel rausrücken. Laut Geschäftsbedingungen muss sich der Kunde "an der Kasse" vergewissern, ob die Ware komplett ist. Bevor er sich stritt, zahlte Andreas lieber 7,50 Euro für ein neues Kabel.
Trotzdem kriegte der Player kein klares Bild zustande. "Müssen wir einschicken", hieß es. "Kann bis zu drei Wochen dauern." Immerhin erhielt Andreas ein Ersatzgerät, das funktionierte wenigstens. Nach der Reparatur schaffte auch sein Player ein Bild; nur hakelte jetzt der Ton.
Das gleiche Spiel noch mal?
Darauf ließ sich Andreas nur widerwillig ein. Aber dann hatte er eine Idee. Beim Abholen lenkte er den Verkäufer ab - und tauschte seine Zitrone gegen das Ersatzgerät. Klarer Fall von Notwehr...
Der Händler wollte kein Kabel rausrücken. Laut Geschäftsbedingungen muss sich der Kunde "an der Kasse" vergewissern, ob die Ware komplett ist. Bevor er sich stritt, zahlte Andreas lieber 7,50 Euro für ein neues Kabel.
Trotzdem kriegte der Player kein klares Bild zustande. "Müssen wir einschicken", hieß es. "Kann bis zu drei Wochen dauern." Immerhin erhielt Andreas ein Ersatzgerät, das funktionierte wenigstens. Nach der Reparatur schaffte auch sein Player ein Bild; nur hakelte jetzt der Ton.
Das gleiche Spiel noch mal?
Darauf ließ sich Andreas nur widerwillig ein. Aber dann hatte er eine Idee. Beim Abholen lenkte er den Verkäufer ab - und tauschte seine Zitrone gegen das Ersatzgerät. Klarer Fall von Notwehr...
Sonntag, 18. Januar 2009
Mein Sportwagen. Mein Boot. Mein Ferienhaus
Mein Sportwagen. Mein Boot. Mein Ferienhaus. Über den Werbespot kann man ja herzlich lachen. Dumm nur, dass es so eitle Fatzkes wirklich gibt. Eva und Robert haben solche Leute in ihrem "Freundeskreis".
Nach einer "Verbringt ihr Weihnachten auch in der Karibik und kauft ihr
euch auch ein Cabrio?"-Party schuldeten die beiden eine Gegeneinladung. Robert hatte aber keine Lust, 115 Euro für eine Flasche Champagner auszugeben. Oder 200 Euro für den Wein. Bloß weil Svenja und Karsten auf so was stehen.
Über ebay besorgte sich Robert die passenden leeren Flaschen. In die füllte er ein gutes Tröpfchen vom Discounter. Svenja und Karsten haben nichts gemerkt. Sondern waren noch voll des Lobes über die exklusiven Getränke. So haben Eva und Robert jetzt auch was zu lachen.
Nach einer "Verbringt ihr Weihnachten auch in der Karibik und kauft ihr
euch auch ein Cabrio?"-Party schuldeten die beiden eine Gegeneinladung. Robert hatte aber keine Lust, 115 Euro für eine Flasche Champagner auszugeben. Oder 200 Euro für den Wein. Bloß weil Svenja und Karsten auf so was stehen.
Über ebay besorgte sich Robert die passenden leeren Flaschen. In die füllte er ein gutes Tröpfchen vom Discounter. Svenja und Karsten haben nichts gemerkt. Sondern waren noch voll des Lobes über die exklusiven Getränke. So haben Eva und Robert jetzt auch was zu lachen.
Samstag, 17. Januar 2009
Bedauerliche Versehen
"Wenn wir keine Nachricht erhalten, stellen wir das Festgeld am Fälligkeitstag auf Ihrem Tagesgeldkonto bereit." Das traf sich gut, denn Jochen wollte sich ein Auto kaufen. Am Fälligkeitstag war das Festgeld aber immer noch Festgeld...
Laut Internetbanking hatte sich die Laufzeit erneut um drei Monate verlängert. "Da müssen Sie einen entsprechenden Befehl eingegeben haben", sagte man lakonisch am Telefon. Jochen möge sich halt drei Monate gedulden. "Sie kriegen doch prima Zinsen." Doch Jochen ließ nicht locker. Er verlangte eine Info darüber, welche TAN er für die Transaktion verwendet haben soll. Denn ohne Geheimzahl läuft beim Onlinebanking bekanntlich nichts.
Nun bekam die Bank kalte Füße. "Wir bedauern das Versehen", schrieb sie, "und haben Ihr Geld nachträglich zum Fälligkeitstag gutgeschrieben." Jochen musste trotzdem noch mal nachhaken. Denn die Bank "vergaß" bei aller Freundlichkeit doch tatsächlich, die Festgeldzinsen für die Zeit gutzuschreiben, in der Jochens Geld nicht verfügbar war.
Laut Internetbanking hatte sich die Laufzeit erneut um drei Monate verlängert. "Da müssen Sie einen entsprechenden Befehl eingegeben haben", sagte man lakonisch am Telefon. Jochen möge sich halt drei Monate gedulden. "Sie kriegen doch prima Zinsen." Doch Jochen ließ nicht locker. Er verlangte eine Info darüber, welche TAN er für die Transaktion verwendet haben soll. Denn ohne Geheimzahl läuft beim Onlinebanking bekanntlich nichts.
Nun bekam die Bank kalte Füße. "Wir bedauern das Versehen", schrieb sie, "und haben Ihr Geld nachträglich zum Fälligkeitstag gutgeschrieben." Jochen musste trotzdem noch mal nachhaken. Denn die Bank "vergaß" bei aller Freundlichkeit doch tatsächlich, die Festgeldzinsen für die Zeit gutzuschreiben, in der Jochens Geld nicht verfügbar war.
Freitag, 16. Januar 2009
Auf Nimmerwiedersehen
Die Kassiererin im Lebensmittelmarkt war seelenruhig: "Machen Sie mal auf." Sie zeigte auf Stefans Aktenkoffer. "Warum soll ich meinen Koffer öffnen?", fragte Stefan. "Weil ich reinschauen muss."
Stefan fühlte sich nun gar nicht mehr wohl in seiner Haut. "Wollen Sie etwa andeuten, ich hätte gestohlen?" "Nein, natürlich nicht. Das ist nur Routine." Wie interessant. "Ich möchte mich aber nicht kontrollieren lassen, schon gar nicht routinemäßig", erklärte Stefan. "Dazu haben Sie auch kein Recht."
Doch, erwiderte die Vekäuferin: "Lesen Sie mal unsere Geschäftsbedingungen." Stefan wies darauf hin, dass solche Klauseln unwirksam sind. "Rufen Sie doch die Polizei!" schlug er vor. "Aber nicht, dass die Beamten dann sauer sind und Ihrem Markt den Einsatz in Rechnung stellen."
Beim Stichwort Polizei gab die Kassiererin auf: "Dann gehen Sie halt weiter, in Gottes Namen." Das tat Stefan sehr gerne. Ihm lag ein herzliches "Auf Nimmerwiedersehen" auf der Zunge.
Stefan fühlte sich nun gar nicht mehr wohl in seiner Haut. "Wollen Sie etwa andeuten, ich hätte gestohlen?" "Nein, natürlich nicht. Das ist nur Routine." Wie interessant. "Ich möchte mich aber nicht kontrollieren lassen, schon gar nicht routinemäßig", erklärte Stefan. "Dazu haben Sie auch kein Recht."
Doch, erwiderte die Vekäuferin: "Lesen Sie mal unsere Geschäftsbedingungen." Stefan wies darauf hin, dass solche Klauseln unwirksam sind. "Rufen Sie doch die Polizei!" schlug er vor. "Aber nicht, dass die Beamten dann sauer sind und Ihrem Markt den Einsatz in Rechnung stellen."
Beim Stichwort Polizei gab die Kassiererin auf: "Dann gehen Sie halt weiter, in Gottes Namen." Das tat Stefan sehr gerne. Ihm lag ein herzliches "Auf Nimmerwiedersehen" auf der Zunge.
Donnerstag, 15. Januar 2009
Keine Erinnerung
Es knallte ganz schön. "Ich kümmere mich um alles", sagte der Geschäftsführer von Jochens Werkstatt am Telefon. Abschleppen, Mietwagen und Gutachter klappten auch prima. Fast 7.000 Euro Schaden, ein dickes Ding.
Jochen wunderte sich, dass er tagelang nicht hörte, ob die gegnerische Versicherung den Schaden übernimmt. Er rief in der Werkstatt an. "Die Zusage ist doch längst da", beruhigte ihn der Firmenchef. "Und die zweite gute Nachricht: Ihr Wagen ist schon so gut wie repariert."
Wie, bitte?
Eigentlich wollte Jochen überlegen, ob er auf Gutachtenbasis abrechnet und das Unfallauto zum Restwert verkauft. Gute Gelegenheit, sich einen genügsameren Wagen anzuschaffen. Das hatte er dem Meister auch so gesagt. Doch der kann sich nur an einen "Reparaturauftrag" erinnern. Anscheinend ist es dem Laden egal, für einen schnellen Schnitt einen langjährigen Kunden zu verlieren.
Für Jochen ist klar: Hat er mal wieder einen Unfall, schaltet er einen Anwalt zwischen.
Jochen wunderte sich, dass er tagelang nicht hörte, ob die gegnerische Versicherung den Schaden übernimmt. Er rief in der Werkstatt an. "Die Zusage ist doch längst da", beruhigte ihn der Firmenchef. "Und die zweite gute Nachricht: Ihr Wagen ist schon so gut wie repariert."
Wie, bitte?
Eigentlich wollte Jochen überlegen, ob er auf Gutachtenbasis abrechnet und das Unfallauto zum Restwert verkauft. Gute Gelegenheit, sich einen genügsameren Wagen anzuschaffen. Das hatte er dem Meister auch so gesagt. Doch der kann sich nur an einen "Reparaturauftrag" erinnern. Anscheinend ist es dem Laden egal, für einen schnellen Schnitt einen langjährigen Kunden zu verlieren.
Für Jochen ist klar: Hat er mal wieder einen Unfall, schaltet er einen Anwalt zwischen.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Lärm unter Palmen
Den Urlaub unter Palmen hatte sich Norbert anders vorgestellt. Nicht, was das Ziel angeht. Sondern das Hotel. Von drei Seiten kreisten Baustellen das Gebäude ein. Zwei Neubauten, eine Komplettsanierung. Tag und Nacht nervten die Baumaschinen.
Der Reiseleiter bescheinigte Norbert die Beschwerde, machte ihm aber wenig Hoffnung. "Unsere Firma ist knallhart, da müssen Sie schon klagen." Nein danke, ein Prozesshansel ist Norbert nicht. Glücklicherweise dachte er aber daran, mit einem Reisenden E-Mail-Adressen zu tauschen. Der Leidensgenosse wollte direkt nach dem Urlaub mit seinem Anwalt sprechen. Und, Rechtsschutzversicherung sei Dank, auch klagen.
Der gute Mann hat gewonnen und 20 Prozent vom Reisepreis erstritten. Norbert musste nur eine Kopie des Urteils an die Reisefirma schicken; die sandte ihm dann freiwillig einen Scheck. Dem streitbaren Mitmenschen hat Norbert mit einem üppigen Präsentkorb gedankt.
Der Reiseleiter bescheinigte Norbert die Beschwerde, machte ihm aber wenig Hoffnung. "Unsere Firma ist knallhart, da müssen Sie schon klagen." Nein danke, ein Prozesshansel ist Norbert nicht. Glücklicherweise dachte er aber daran, mit einem Reisenden E-Mail-Adressen zu tauschen. Der Leidensgenosse wollte direkt nach dem Urlaub mit seinem Anwalt sprechen. Und, Rechtsschutzversicherung sei Dank, auch klagen.
Der gute Mann hat gewonnen und 20 Prozent vom Reisepreis erstritten. Norbert musste nur eine Kopie des Urteils an die Reisefirma schicken; die sandte ihm dann freiwillig einen Scheck. Dem streitbaren Mitmenschen hat Norbert mit einem üppigen Präsentkorb gedankt.
Dienstag, 13. Januar 2009
Reitende Boten
Früher, in Zeiten des guten alten Papiers, fehlte die Kontrolle. Man wusste nicht, wann der Überweisungszettel bei der Bank genau bearbeitet wird. Deshalb regte man sich auch nicht auf, wenn das Geld etwas länger unterwegs war.
Das Onlinebanking verschafft Durchblick. Sebastian staunt immer wieder. Eine Sekunde nach dem Mausklick ist das Geld von seinem Konto verschwunden. Bis es auf dem Empfängerkonto ankommt, dauert es aber. Zwei, mitunter auch drei Tage.
Sebastian fragt sich, ob das Computernetz in der Kundenabteilung endet. Vielleicht arbeitet man in anderen Bereichen ja noch mit Schreibmaschinen und reitenden Boten.
Sein Filialleiter war erstaunlich ehrlich. "Der Gesetzgeber sagt, in drei Werktagen muss das Geld da sein. Wir haben es also nicht eilig, weil wir in der Zwischenzeit die Zinsen kriegen." Technisch gesehen, räumte der Filialleiter ein, könne jede Überweisung in 20 Minuten alle Filter durchlaufen und auf dem Empfängerkonto sein. Weltweit.
Vielleicht sollte man die gesetzliche Frist mal der Realität anpassen. Sebastian würde es sich wünschen.
Das Onlinebanking verschafft Durchblick. Sebastian staunt immer wieder. Eine Sekunde nach dem Mausklick ist das Geld von seinem Konto verschwunden. Bis es auf dem Empfängerkonto ankommt, dauert es aber. Zwei, mitunter auch drei Tage.
Sebastian fragt sich, ob das Computernetz in der Kundenabteilung endet. Vielleicht arbeitet man in anderen Bereichen ja noch mit Schreibmaschinen und reitenden Boten.
Sein Filialleiter war erstaunlich ehrlich. "Der Gesetzgeber sagt, in drei Werktagen muss das Geld da sein. Wir haben es also nicht eilig, weil wir in der Zwischenzeit die Zinsen kriegen." Technisch gesehen, räumte der Filialleiter ein, könne jede Überweisung in 20 Minuten alle Filter durchlaufen und auf dem Empfängerkonto sein. Weltweit.
Vielleicht sollte man die gesetzliche Frist mal der Realität anpassen. Sebastian würde es sich wünschen.
Montag, 12. Januar 2009
Kids Economy
Irgendwann hatte Monika genug. Mama, kaufst du mir einen iPod? Mami, gibst du mir Geld fürs Kino? Wenn es aber darum geht, mal Geschirr zu spülen oder den Müll rauszubringen, schaltet der Nachwuchs die Ohren auf Durchzug.
„Du bist alt genug, such’ dir einen Job.“ Eigentlich war das Monika nur so rausgerutscht. Aber wenige Tage später verabschiedete sich Jakob nachmittags mit den Worten: „Bin zur Arbeit.“ Monika war sehr stolz. Sicher harkte der Junge bei Nachbarn den Garten. Oder wusch Autos. Vielleicht führte er auch Hunde aus. Obwohl sie ihm ja Freiraum lassen wollte, wurde Monika nach einigen Wochen schon neugierig. Vor allem, weil Jakob sich bereits einen iPod leisten konnte.
„Ich fahre runter zum Baumarkt“, erzählte Jakob. „Ich stelle mich an die Kasse und frage die Leute, ob sie eine Payback-Karte haben.“ Wenn nicht, schlug er vor, seine Payback-Karte vorzuzeigen. „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Leute kein Problem damit haben. Neulich hat einer eine Sauna gekauft, das brachte richtig Punkte!“ Jakob tätschelte seinen iPod.
Monika wusste nicht so ganz, ob sie jetzt lachen oder weinen sollte.
„Du bist alt genug, such’ dir einen Job.“ Eigentlich war das Monika nur so rausgerutscht. Aber wenige Tage später verabschiedete sich Jakob nachmittags mit den Worten: „Bin zur Arbeit.“ Monika war sehr stolz. Sicher harkte der Junge bei Nachbarn den Garten. Oder wusch Autos. Vielleicht führte er auch Hunde aus. Obwohl sie ihm ja Freiraum lassen wollte, wurde Monika nach einigen Wochen schon neugierig. Vor allem, weil Jakob sich bereits einen iPod leisten konnte.
„Ich fahre runter zum Baumarkt“, erzählte Jakob. „Ich stelle mich an die Kasse und frage die Leute, ob sie eine Payback-Karte haben.“ Wenn nicht, schlug er vor, seine Payback-Karte vorzuzeigen. „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Leute kein Problem damit haben. Neulich hat einer eine Sauna gekauft, das brachte richtig Punkte!“ Jakob tätschelte seinen iPod.
Monika wusste nicht so ganz, ob sie jetzt lachen oder weinen sollte.
Sonntag, 11. Januar 2009
Modems auf Vorrat
Der neue Internetanbieter schickt Hardware nicht nur mit der Post. Nein, bei denen ist ein Technikerbesuch im Preis inbegriffen. Exakt eine Stunde funktionierte in Roberts Wohnzimmer alles. Dann verabschiedete sich das Modem. Alle Lichter waren aus. Immerhin war der Techniker noch in der Nähe, so dass er noch einmal vorbeischauen konnte.
Er tauschte das Modem aus, alles ging wieder. Genau eine Woche. Dann versagte auch dieses Gerät seinen Dienst. „Mit der Serie sind wir nicht glücklich“, seufzte der Techniker bei seinem nächsten Besuch. Er schloss ein anderes Gerät an. Dann stellte er fünf Modems auf den Tisch und zeigte Robert, wie man die ganz einfach an die Buchse klemmt. „Falls die Geräte aufgebraucht sind, rufen Sie noch einmal an.“
Robert kam bis Modem Nummer drei. Dann schickte die Firma ein Modell von einer anderen Marke. Das läuft perfekt, jetzt schon fast ein Vierteljahr. Robert muss bei Gelegenheit fragen, ob er die übrigen "funktionierenden" Modems bei ebay verkaufen darf.
Er tauschte das Modem aus, alles ging wieder. Genau eine Woche. Dann versagte auch dieses Gerät seinen Dienst. „Mit der Serie sind wir nicht glücklich“, seufzte der Techniker bei seinem nächsten Besuch. Er schloss ein anderes Gerät an. Dann stellte er fünf Modems auf den Tisch und zeigte Robert, wie man die ganz einfach an die Buchse klemmt. „Falls die Geräte aufgebraucht sind, rufen Sie noch einmal an.“
Robert kam bis Modem Nummer drei. Dann schickte die Firma ein Modell von einer anderen Marke. Das läuft perfekt, jetzt schon fast ein Vierteljahr. Robert muss bei Gelegenheit fragen, ob er die übrigen "funktionierenden" Modems bei ebay verkaufen darf.
Samstag, 10. Januar 2009
Reden über den Führerschein
Sebastian wollte über die Straße. Es war dunkel. Gegenüber, in einer Hausausfahrt, stand eine dunkle Limousine. Der Motor lief, die Scheinwerfer waren an. Das Auto bewegte sich aber nicht. Der Fahrer telefonierte mit dem Handy.
Jochen ging also los. Plötzlich heulte der Motor des Autos auf. Die Kiste raste auf Jochen zu. Jochen schrie, sprang zur Seite. Der Fahrer trat in die Eisen. Das war mehr als knapp. Eigentlich rechnete Jochen damit, dass sich der Mann entschuldigt. Der ließ jedoch das Fenster runter und beschimpfte Jochen. „Wohl keine Augen im Kopf?“
Jochen wies darauf hin, dass er kaum zu übersehen sei. „Ihre Xenon-Lichter leuchten doch sehr gut.“ Der Autofahrer wollte wieder eine Tirade loslassen, als ein Mann im Jogginganzug aus dem Erdgeschossfenster schaute. Ein Polizist, der alles gesehen hatte.
Zwei Minuten später entschuldigte sich der Autofahrer kleinlaut bei Jochen. Die Ankündigung des Beamten, man könne sonst mal über seinen Führerschein reden, hat sehr geholfen.
Jochen ging also los. Plötzlich heulte der Motor des Autos auf. Die Kiste raste auf Jochen zu. Jochen schrie, sprang zur Seite. Der Fahrer trat in die Eisen. Das war mehr als knapp. Eigentlich rechnete Jochen damit, dass sich der Mann entschuldigt. Der ließ jedoch das Fenster runter und beschimpfte Jochen. „Wohl keine Augen im Kopf?“
Jochen wies darauf hin, dass er kaum zu übersehen sei. „Ihre Xenon-Lichter leuchten doch sehr gut.“ Der Autofahrer wollte wieder eine Tirade loslassen, als ein Mann im Jogginganzug aus dem Erdgeschossfenster schaute. Ein Polizist, der alles gesehen hatte.
Zwei Minuten später entschuldigte sich der Autofahrer kleinlaut bei Jochen. Die Ankündigung des Beamten, man könne sonst mal über seinen Führerschein reden, hat sehr geholfen.
Abonnieren
Posts (Atom)